Branche 05 · IT, Software & SaaS

Wachstum für IT, Software und SaaS.

Nach den ersten Kunden stockt bei vielen B2B-Softwareanbietern das Wachstum. Der Übergang von gründergetriebenem Vertrieb zu wiederholbarer Neukundengewinnung ist eine eigene Aufgabe.

Kurz gesagt

B2B-Software- und IT-Anbieter scheitern selten am Produkt. Häufiger liegt es an einer zu breiten Positionierung, an einer Conversion-Strecke, die nicht zum tatsächlichen Verkaufsmodell passt, und an einer unklaren Übergabe zwischen Marketing und Vertrieb. Wir schärfen ICP und Positionierung, bauen Demand Generation mit ABM auf und richten Revenue Operations ein, die Pipeline und Forecast verlässlich machen.

  • B2B-Software
  • SaaS
  • IT-Dienstleister
  • Cloud
  • Cybersecurity
  • Enterprise Software
  • Vertical SaaS

01 · Ausgangslage

Vom Gründernetzwerk zur wiederholbaren Neukundengewinnung.

Die ersten zwanzig Kunden kommen fast immer über das Netzwerk der Gründer, ein Pilotprojekt oder eine Empfehlung. Diese Wege lassen sich nicht skalieren.

Ein häufiger Fehler in dieser Phase ist die zu breite Aufstellung. Aus Sorge, Potenzial zu verschenken, bleibt die Zielgruppe offen. Das Ergebnis ist eine Website, die niemandem konkret genug ist, und ein Vertrieb, der in jedem Gespräch bei null beginnt.

Ein zweiter Fehler betrifft die Conversion-Strecke. Viele Anbieter übernehmen Muster aus dem Self-Service-Geschäft, obwohl sie an Einkaufsabteilungen mit Freigabeprozessen verkaufen.

Typische Ausgangslagen

  • 20 bis 80 Kunden, Wachstum hängt am Gründernetzwerk
  • Website beschreibt Funktionen statt Ergebnisse
  • Traffic vorhanden, Pipeline dünn
  • Marketing und Vertrieb definieren Leads unterschiedlich
  • Markteintritt DACH aus einem anderen Heimatmarkt

02 · Kaufprozess

Wer entscheidet und worauf es ankommt.

Enterprise-Käufe dauern oft drei bis zwölf Monate. Sicherheit, Integration und Beschaffung sind häufiger Kaufhindernisse als Funktionen.

Typisches Buying Committee

Fachbereich
Hat das Problem und bewertet den Nutzen im Alltag.
IT und Architektur
Prüft Integration, Betrieb und Skalierbarkeit.
Informationssicherheit und Datenschutz
Prüft Hosting, Zertifikate und Verträge.
Einkauf
Verhandelt Lizenzmodell, Laufzeit und Konditionen.
Geschäftsführung oder CFO
Bewertet Business Case und Risiko.

03 · Schwerpunkte

Wie wir in diesem Markt arbeiten.

Die Growth Architecture bleibt dieselbe. Gewichtung und Reihenfolge der Disziplinen richten sich nach dem Markt.

  • Strategy & Positioning

    ICP und Kategorie

    Enges ICP, klare Kategorie und Botschaften, die ohne Gründer im Raum funktionieren.

  • Brand & Authority

    Vertrauen für Enterprise

    Case Studies, Sicherheitsinformationen und Thought Leadership für Entscheider.

  • Digital Experience

    Conversion passend zum Verkaufsmodell

    Demo, Testversion oder Gespräch, je nach Vertragswert und Käufer.

  • Demand Generation

    ABM und Paid Media

    Account-Based Marketing, LinkedIn, Search und Outbound im rechtlichen Rahmen.

  • Revenue Operations

    Pipeline und Forecast

    Lifecycle, Scoring, Routing und Dashboards für Pipeline und Customer Acquisition Cost.

Die vollständige Methodik steht auf der Seite Ansatz. Typische Ausgangslagen mit strategischer Antwort finden Sie im Playbook.

Häufige Fragen

Häufige Fragen aus diesem Markt.

Product-led oder sales-led: was passt zu uns?
Das hängt vor allem vom Vertragswert und vom Käufer ab. Unter etwa 10.000 € im Jahr funktioniert Self-Service oft gut, darüber meist ein vertriebsgestütztes Modell. Viele Anbieter kombinieren beides.
Wie wichtig ist der deutsche Markt für internationale Anbieter?
Sehr wichtig, aber anspruchsvoll. Datenschutz, Serverstandort, Verträge und lokale Referenzen wiegen schwerer als in vielen anderen Märkten. Übersetzung allein reicht nicht.
Arbeiten Sie mit unserem Sales-Team zusammen?
Ja, eng. Definitionen, Übergaben und Pipeline-Phasen entstehen gemeinsam mit der Vertriebsleitung.

Zusammenarbeit

Sprechen wir über Ihre Ausgangslage.

Im ersten Gespräch klären wir in 30 Minuten, wo Ihr Wachstum aktuell stockt und ob eine Zusammenarbeit sinnvoll ist. Danach erhalten Sie eine ehrliche Einschätzung zum realistischen Rahmen.

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