Detailleistung · Demand Generation
Google Ads im Investitionsgütergeschäft.
In der bezahlten Suche gewinnt im technischen B2B, wer am präzisesten ausschließt. Die relevanten Suchanfragen sind wenige und gehen in viel Rauschen unter.
Kurz gesagt
Google Ads funktioniert im technischen B2B über Präzision: wenige Suchbegriffe mit klarer kommerzieller Absicht, umfangreiche Ausschlusslisten, eine eigene Landingpage je Kampagnenziel und Optimierung auf qualifizierte Anfragen. Sinnvolles Einstiegsbudget: ab etwa 1.500 € Mediabudget im Monat.
Definition
Eine Ausschlussliste ist eine Sammlung von Suchbegriffen, bei denen eine Anzeige ausdrücklich nicht ausgespielt wird. Im technischen B2B ist sie meist länger als die Liste der gebuchten Begriffe, weil Anfragen mit Wörtern wie „gebraucht“, „Ausbildung“, „Reparatur“ oder „Studium“ dieselben Fachbegriffe enthalten, aber keine Kaufabsicht.
01 · Ausgangslage
Warum Google-Ads-Konten im B2B oft Budget verlieren.
Wir sehen regelmäßig Konten, in denen ein Großteil des Budgets an Suchanfragen fließt, die nie zu einer Anfrage führen können.
Die Ursache ist fast immer dieselbe: weitgehend passende Keywords ohne Ausschlusslisten. Ein Maschinenbauer, der auf „Förderanlage“ bietet, zahlt dann für Suchen von Schülern, Gebrauchtmaschinenhändlern und Ersatzteilsuchenden. Der Suchbegriffsbericht zeigt das innerhalb von Minuten.
Ein zweiter Fehler ist automatische Gebotsstrategie ohne ausreichende Daten. Bei zwölf Konversionen im Monat kann kein Algorithmus lernen. Er optimiert dann auf das, was er messen kann, und das sind günstige Klicks.
Der dritte Fehler betrifft das Ziel. Wird auf Formularabschlüsse optimiert, entstehen viele günstige Formularabschlüsse. Ob daraus Angebote werden, erfährt das System nur, wenn das CRM es zurückmeldet.
Was wir zuerst prüfen
- Suchbegriffsbericht der letzten 12 Monate
- Anteil weitgehend passender Keywords am Budget
- Umfang der Ausschlusslisten
- Konversionen pro Monat je Kampagne
- Rückmeldung qualifizierter Anfragen aus dem CRM
- Übereinstimmung von Anzeige und Zielseite
02 · Kampagnenarten
Was wofür eingesetzt wird.
| Art | Aufgabe | Anteil am Budget | Anmerkung |
|---|---|---|---|
| Suche, generisch | Bedarf abschöpfen | 45 bis 60 % | Exakt und passende Wortgruppe; weitgehend passend nur mit engem Monitoring |
| Suche, Marke | Eigene Marke verteidigen | 5 bis 10 % | Günstig, verhindert Abfangen durch Wettbewerber |
| Suche, Wettbewerb | Alternativsuchen abfangen | 0 bis 10 % | Rechtlich prüfen; wirkt nur mit klarer Abgrenzungsaussage |
| Remarketing | Wiederansprache von Besuchern | 10 bis 20 % | Wichtig bei Kaufprozessen über mehrere Monate |
| Demand Gen und YouTube | Bedarf wecken | 10 bis 25 % | Sinnvoll mit vorhandenen Inhalten und langem Atem |
| Performance Max | Automatisierte Ausspielung | 0 bis 15 % | Im B2B mit Vorsicht, weil Ausschlüsse begrenzt steuerbar sind |
Richtwerte für ein Konto mit klar umrissenem Segment im DACH-Raum. Die Verteilung wird nach den ersten drei Monaten anhand der Daten angepasst.
Häufige Fragen
Häufige Fragen zu Google Ads.
Wie viel Mediabudget brauchen wir für Google Ads?
Wie schnell kommen die ersten Anfragen?
Lohnt sich Google Ads bei sehr geringem Suchvolumen?
Sollen wir auf unseren eigenen Markennamen bieten?
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