Detailleistung · Demand Generation
Account-Based Marketing für den technischen Mittelstand.
In vielen technischen Märkten gibt es nur einige hundert Unternehmen, die als Kunden wirklich infrage kommen. Account-Based Marketing konzentriert Marketing und Vertrieb auf genau diese Accounts und spricht ihr Buying Committee gezielt an.
Kurz gesagt
Account-Based Marketing (ABM) bearbeitet eine definierte Liste von Zielaccounts gemeinsam mit dem Vertrieb. Dazu gehören Auswahl und Priorisierung der Accounts, Account Research, Inhalte je Rolle im Buying Committee, Kampagnen über LinkedIn, Google und E-Mail sowie abgestimmte Vertriebsansprache. Gemessen wird an Interaktion in den Zielaccounts, Terminen und Pipeline.
Definition
Account-Based Marketing ist ein Vorgehen, bei dem Marketing und Vertrieb eine gemeinsam definierte Liste von Zielunternehmen wie einzelne Märkte behandeln. Inhalte, Kampagnen und Ansprache werden auf diese Accounts und ihr Buying Committee zugeschnitten.
01 · Ausgangslage
Warum ABM im technischen B2B so gut passt.
Klassische Kampagnen versuchen, aus einem großen Markt die wenigen Interessenten herauszufiltern. Im technischen B2B ist der Markt oft klein und bekannt. Es ist klar, welche Unternehmen infrage kommen.
ABM dreht die Logik um. Marketing und Vertrieb einigen sich auf eine Liste von Zielaccounts und bearbeiten sie gemeinsam. Jede Rolle im Buying Committee erhält Inhalte, die zu ihrer Frage passen.
Der größte Nutzen liegt oft in der Abstimmung selbst. Wenn Marketing und Vertrieb dieselbe Liste bearbeiten, verschwinden viele Diskussionen über Leadqualität.
Voraussetzungen
- Ein klares Ideal Customer Profile
- Ein Vertrieb, der die Account-Liste mitträgt
- Inhalte, die Fragen des Buying Committees beantworten
- Ein CRM, in dem Accounts und Aktivitäten sichtbar sind
- Geduld für einen Kaufprozess über mehrere Monate
02 · Leistungsumfang
Sechs Bausteine eines ABM-Programms.
ABM funktioniert als 1:1, 1:few oder 1:many. Die Stufe richtet sich nach Anzahl und Wert der Accounts.
- Baustein 01
Account-Auswahl
Auswahl und Priorisierung der Zielaccounts anhand von ICP, Potenzial, bestehender Beziehung und Signalen.
- Baustein 02
Account Research
Recherche zu Organisation, Projekten, Technologie und Ansprechpartnern. Mapping des Buying Committees je Account.
- Baustein 03
Inhalte je Rolle
Botschaften, Case Studies und Angebote je Rolle und je Account-Cluster.
- Baustein 04
Kampagnen
LinkedIn-Kampagnen auf Account-Listen, Retargeting, Direct Mail und E-Mail im rechtlichen Rahmen.
- Baustein 05
Sales-Alignment
Gemeinsame Account-Pläne, Signale an den Vertrieb, abgestimmte Sequenzen und wöchentliche Abstimmung.
- Baustein 06
Messung
Interaktion je Account, Abdeckung des Buying Committees, Termine, Pipeline und Abschlüsse.
03 · Vorgehen
So startet ein ABM-Programm.
-
01
Account-Liste
Gemeinsame Auswahl mit dem Vertrieb auf Basis des ICP. Einteilung in Stufen und Cluster.
- Priorisierte Account-Liste
- Stufen und Cluster
-
02
Research und Mapping
Recherche der Accounts und Mapping des Buying Committees.
- Account-Profile
- Buying-Committee-Karten
-
03
Inhalte und Kampagnen
Erstellung der Inhalte je Cluster und Aufbau der Kampagnen.
- Inhalte je Rolle
- Kampagnen-Setup
- Sequenzen für den Vertrieb
-
04
Durchführung
Kampagnen, Signale an den Vertrieb und wöchentliche Abstimmung.
- Wöchentliche Account-Übersicht
-
05
Auswertung
Auswertung nach Account-Interaktion, Terminen und Pipeline. Anpassung der Liste je Quartal.
- ABM-Dashboard
- Quartalsreview
04 · Ergebnisse
Was Sie am Ende in der Hand halten.
| Ergebnis | Form | Nutzen im Alltag |
|---|---|---|
| Zielaccount-Liste | Liste mit Stufen | Gemeinsamer Fokus von Marketing und Vertrieb |
| Account-Profile | Kurzprofile je Account | Vorbereitung für Gespräche |
| Buying-Committee-Karten | Schaubild je Account oder Cluster | Ansprache aller relevanten Rollen |
| Kampagnen und Inhalte | Live-Kampagnen, Assets | Sichtbarkeit in den Zielaccounts |
| ABM-Dashboard | Dashboard im CRM | Steuerung nach Pipeline |
Richtwerte für den Umfang: 1:1 etwa 5 bis 20 Accounts, 1:few etwa 20 bis 100 Accounts, 1:many mehrere hundert Accounts.
Häufige Fragen
Häufige Fragen zu Account-Based Marketing.
Ab wie vielen Accounts lohnt sich ABM?
Brauchen wir dafür spezielle ABM-Software?
Wie arbeitet ABM mit unserem Vertrieb zusammen?
Wann sind erste Ergebnisse sichtbar?
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Passende nächste Schritte.
Zusammenarbeit
Sprechen wir über Ihre Ausgangslage.
Im ersten Gespräch klären wir in 30 Minuten, wo Ihr Wachstum aktuell stockt und ob eine Zusammenarbeit sinnvoll ist. Danach erhalten Sie eine ehrliche Einschätzung zum realistischen Rahmen.